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Tag 3:
Unsere heutige Tour war etwas kleiner geplant, da wir gegen abend noch
an den Strand und einkaufen wollten. Also haben wir uns eine
Fahrradkarte der Region rangenommen und sind diverse Rad- und Feldwege
gefahren. Von Steinen, roten Erdboden, Wurzeln und Matsch war wieder
alles geboten, einzigstes Problem war dass man eben immer auf
Fahrradfahrer und Fußgänger aufpassen musste. Leider haben wir zu diesem
Tag irgendwie die Bilder verloren.
Tag 4: Da
wir am Vorabend erfahren haben, dass die hauseigene Crossstrecke, welche
auch im Internet steht, tatsächlich existiert, haben wir kurzer Hand
entschlossen heute hier zu fahren. Die Strecke ist etwa 3 km von dem Ort
Tar entfernt und eingezäunt. Als wir dort ankamen hatten wir von einer
Strecke nicht viel gesehen, alles war zugewachsen und sah so aus als ob
hier über ein Jahr niemand mehr gefahren ist. Am Nachmittag hat sich
dann tatsächlich herausgestellt dass seit fast 2 Jahren niemand mehr auf
der Strecke gefahren ist. Die Fahrspur war durch Reifenstapel markiert,
allerdings hätten wir ohne die Rundenbeschreibung von Timmi lange
gesucht wo wir zu fahren hatten. Die Runde ist etwa 800m lang und hat
von kleinen Anliegern bis großen Tables eigentlich alles und bat mehr
als nach was sie aussah. Durch die engen Kurven hätte man warscheinlich
mit einem Crosser mehr Spaß gehabt, aber auch mit unseren „dicken“
Enduros war es irgendwie klasse. Leider war nach einiger Zeit dann auch
die Power weg und Marios Ständer brach ab, wir beschlossen es dabei zu
belassen und sind dafür am Nachmittag noch GoKart fahren zu gehen.
Mario auf der Strecke
ich in einem kleinen Anlieger
der Not Aus Schalter, wir mussten ja noch irgendwie heim kommen
Tag 5:
Heute haben wir es wieder geschafft früh weg zu kommen, wir hatten auch
einiges vor. Wir sind die bekannte Strecke bis Motovun gefahren um km
gut zu machen und zu tanken. Anschließend fuhren wir in Motovun wieder
hinten runter zur Mirna und der Hauptstraße, entschlossen uns aber dann
nicht mehr den Damm, sondern lieber 12 km Straße bis zum nächsten
größeren Ort Buzet.

Marios DR musste nun immer angelehnt werden, die Schweißversuche mit
Hans sind irgendwie wieder gescheitert
Von dort aus haben wir einen Schotterweg
gefunden, der uns ein ganzes Stück durch Serpentinen in die Höhe
schraubte. Jehöher wir kamen desto mehr hat sich die Landschaft
verändert, von erst trockenem Gestrüpp, kamen wir durch einen Wald
schließlich bis zur Baumgrenze hoch und machten erst einmal eine Pause.
erste Pause nach Motovun, herrliche Landschaft
Wir fuhren immer weiter bis wir
schließlich schon über den Bäumen waren, die Landschaft wurde immer
schöner doch die Aufmerksamkeit und das fahrerische Können war immer
mehr gefragt, da in den hohen Gras fast überall verteilt Basketballgroße
sogar bis Autogroße weiße Felsbrocken bzw –haufen waren und man musste
sehr langsam fahren. Als eher weniger erfahrene Trialfahrer war der
Anspruch bis jetzt schon am höchsten. Hier konnten wir dan bis zum
Gipfels des Berges fahren und genießen.

Mario fuhr zuerst, er hat das leichteste Motorrad
oben am Gipfel, Joe bei der Positionsbestimmung mit Karte und Kompass

Schönes Bild von Joe und Mario fast ganz oben

ich, irgendwie an einem Stein hängen geblieben, viele der Steine sieht
man nur wenn man von oben drauf sieht
Nach einer kleinen Pause auf dem Berg
machten wir uns wieder in Richtung zurück, da wir weit von Tar entfernt
waren und wir auch nicht wirklich wussten wo wir hin mussten. Da ein Weg
am hinteren Rücken des Berges zusehn war, haben wir ohne zu überlegen
diesen genommen, denn den selben wieder zurückfahren wäre ja auch
langweilig gewesen. Nach noch ein paar Kilometern Serpentinen und
Feldweg bergab kamen wir wieder auf eine geteerte Straße, jedoch wussten
wir immer noch nicht genau wo diese hinführt. Unsere Karte war eben doch
etwas ungenau.
Wir entschieden uns für einen weiteren
Geländeweg ins Tal, scheiteten dann aber in irgendeinem immer enger
werdenden Wald indem wir auch noch an einem Hang drei Motorräder wenden
mussten.

wo das wohl hinführt

endgültig Schluss, wenden ist angesagt
Das ganze Stück sind wir dann eben wieder
bergauf bis zu der Teerstraße gefahren und dann sicherheitshalber doch
auf dieser zurück gefahren, da es ohnehin schon spät war und wir im
Prinzip immer noch genauso weit von Tar entfernt waren.
Dazu kamen dann unterwegs noch die ersten
technischen Probleme des heutigen Tages, diesmal alle bei Joe, der Motor
tropfte und die Auspuffschelle hatte sich ebenfalls selbständig gemacht.
Doch konnte uns zumindest in einem Fall wieder das gute alte Klebeband
helfen

Motor
tropft, nicht gerade wenig

Auspuffschelle irgendwie weg...?

Die (vorübergehende) Lösung, echt klasse dieses Steinband von Tesa
Schließlich
sind wir dann wieder an der Mirna entlang Straße bis zu dem langen
Schotterweg gefahren, es war einfach der schnellste Weg und wir waren
nach so einem erlebnisreichen Tag sowieso platt. Zuhause haben wir uns
dann erst einmal jeder ein bier aufgerissen bevor wir eine endgültige
Schadensanalyse gemacht haben, die uns zwangsläufig den nächsten Tag
pausieren ließ.
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